Wintersonnenwende - 21. Dezember 2025
Der kürzeste Tag des Jahres. Das Licht kehrt zurück. Die Begleitung zu den Rauhnächten beginnt.
Willkommen zur Wintersonnenwende
Heute ist ein besonderer Tag. Der kürzeste Tag des Jahres. Der Moment, in dem die Dunkelheit ihren Höhepunkt erreicht – und das Licht zurückkehrt.
Ab morgen werden die Tage wieder länger. Langsam, unmerklich, aber stetig. Die Sonne gewinnt ihre Kraft zurück. Es ist die Zeit der Wende. Der Schwelle. Des Übergangs.

Unsere Vorfahren wussten um die Kraft dieses Tages. Sie zündeten Feuer an, versammelten sich, baten um Schutz für die dunkle Zeit. Heute beginnen wir die Vorbereitung auf die Rauhnächte – und du legst den Grundstein für das kommende Jahr.
Willkommen. Nimm dir Zeit. Atme tief. Du bist genau richtig hier.
Was sind die Rauhnächte?
Die Rauhnächte sind die 12 heiligen Nächte zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar. Es ist die Zeit "zwischen den Jahren" – ein Zwischenraum, der weder zum alten noch zum neuen Jahr gehört.
In dieser Zeit...
- ...sind die Schleier zwischen den Welten besonders dünn
- ...ist die Zukunft offen und formbar
- ...haben unsere Wünsche und Gedanken besondere Kraft
- ...können wir loslassen, was war, und einladen, was werden soll
Jede der 12 Nächte steht für einen Monat des kommenden Jahres:
- 25. Dezember = 1. Rauhnacht = Januar 2026
- 26. Dezember = 2. Rauhnacht = Februar 2026
- ... und so weiter bis zum
- 5. Januar = 12. Rauhnacht = Dezember 2026
Was du in diesen Tagen denkst, fühlst und erlebst, gibt dir Hinweise auf das kommende Jahr. Sogar das Wetter soll prophetisch sein – das Wetter des jeweiligen Rauhnachtstages zeigt das Wetter des entsprechenden Monats.
Die Rauhnächte sind eine Zeit der:
- Innenschau & Reflexion
- Reinigung & Loslassen
- Wünsche & Visionen
- Stille & Achtsamkeit
Und heute – zur Wintersonnenwende – beginnen wir mit der Vorbereitung.
🌟 Das 13-Wünsche-Ritual
Das Herzstück der Rauhnächte ist das 13-Wünsche-Ritual. Es ist ein altes, kraftvolles Ritual, das dich lehrt loszulassen UND aktiv zu werden.
Die Bedeutung
Zwölf dieser Wünsche wirst du dem Universum übergeben – einer höheren Macht, dem Leben, wie immer du es nennen magst. Diese Wünsche lässt du los, sie "kümmern sich von selbst".
Ein Wunsch wird bei dir bleiben. Er wird deine Aufgabe, dein Fokus, dein Weg für 2026 sein. Um diesen Wunsch kümmerst du dich aktiv.
Und das Besondere: Du weißt während der Rauhnächte nicht, welche Wünsche du übergibst und welchen du am Ende behältst. Du kannst es nicht kontrollieren. Genau das ist das Loslassen. Genau das ist das Vertrauen. Genau das macht das Ritual so kraftvoll.
So funktioniert das Ritual heute:
Schritt 1: Höre dir zuerst die Meditation an (siehe unten). Sie bereitet dich auf das Wünscheritual vor und lässt dich zur Ruhe kommen. Die Meditation ist nicht zwingend erforderlich – aber sie hilft dir, tiefer liegende Wünsche zu offenbaren, die sonst vielleicht im Kopf-Lärm des Alltags untergehen würden.
Schritt 2: Schreibe 13 Wünsche für das Jahr 2026 auf. Jeden Wunsch auf einen eigenen Zettel – am besten gleich große und gleichfarbige Zettel, damit du sie später nicht unterscheiden kannst.
- Schreibe aus dem Herzen heraus, ohne lange nachzudenken
- Lass die Wünsche kommen, wie sie kommen
- Formuliere sie positiv: "Ich möchte..." statt "Ich will nicht..."
Schritt 3: Falte jeden Zettel zusammen, so dass du nicht mehr lesen kannst, was darauf steht. Das ist wichtig! Denn ab jetzt sollst du nicht mehr wissen, welcher Wunsch auf welchem Zettel ist und lässt los.
Schritt 4: Gib alle 13 gefalteten Zettel in eine Schale oder Schachtel und mische sie gut durch. Schüttle sie, bewege sie hin und her. Die Wünsche sind jetzt nicht mehr voneinander zu unterscheiden.
Schritt 5: Bereite dein Ritual-Gefäß vor – ein feuerfestes Gefäß, in dem du später (ab dem 25.12.) die Zettel verbrennen wirst. Das kann ein alter Topf sein, eine Keramikschale, was immer du hast.
Mein persönlicher Tipp: Ich fülle mir einen Tontopf mit Erde und verbrenne darauf die Zettel. Nach dem Verbrennen bedecke ich die Asche mit etwas Erde. Nach den Rauhnächten pflanze ich dort immer etwas Schönes hinein. Asche ist ein guter Dünger. Ich stelle mir dann vor, wenn ich die Pflanze wachsen sehe, wie sich die Erfüllung meiner Wünsche entwickelt. Die Blüte der Pflanze finde ich immer sehr aufregend – sie steht ja symbolisch für das Blühen meiner Wünsche. Wenn es dann im Sommer/Herbst soweit ist, ist es für mich auch nochmals ein Zeitpunkt der Reflexion: Was ist dieses Jahr bereits passiert und was möchte ich noch erreichen?
Aber es ist ganz dir überlassen, wie du dein Wünsche-Verbrennungs-Ritual gestaltest und was sich für dich stimmig anfühlt.
Das war's für heute! Sobald die 13 Wünsche aufgeschrieben und gemischt sind, bist du bereit für die Rauhnächte. Ab dem 25. Dezember geht es dann weiter.
🎧 Die Meditation: Raum schaffen für deine Wünsche
⏱️ Dauer: ca. 12-15 Minuten
Meditation anhören:
[HIER MEDITATION EINBETTEN - YouTube oder Audio-Player]
Wozu ist die Meditation gut?
Die Meditation hilft dir:
- Zur Ruhe zu kommen – den Alltag loszulassen
- In dich zu gehen – weg vom Außen, hin zum Innen
- Gedanken ziehen zu lassen – nicht festhalten, nur beobachten
- Dich zu entspannen – Körper und Geist
- Raum zu schaffen – für deine wahren, tiefen Wünsche
Deine besten Wünsche kommen nicht aus dem Kopf. Sie kommen aus dem Herzen. Aus der Stille. Aus der Tiefe.
Die Meditation öffnet diesen Raum. Danach schreibst du deine Wünsche – und sie werden kommen. Ganz von selbst.
Tipp: Höre die Meditation mit Kopfhörern. Am besten noch im Bett nach dem Aufwachen oder in einem ruhigen Moment heute. Setze oder lege dich bequem hin. Schließe die Augen. Lass dich führen.
📖 Das Rauhnachts-Tagebuch
Während der 12 Rauhnächte wirst du jeden Abend deine Gedanken, Erlebnisse und Erkenntnisse aufschreiben. Dafür bekommst du jeden Tag eine Tagebuch-Seite.
Wintersonnenwende-Tagebuch herunterladen:
[HIER DOWNLOAD-BUTTON: Wintersonnenwende-Tagebuch (PDF)]
(Optional – du kannst auch erst ab dem 25.12. mit dem Tagebuch beginnen)
Wie funktioniert das Tagebuch?
Option 1: Download & Ausdrucken (empfohlen)
- Jeden Tag bekommst du die Tagebuch-Seite als PDF
- Du lädst sie herunter und druckst sie aus
- Am Ende hast du 12 Seiten + die heutige Wintersonnenwende-Seite + die Abschluss-Seite (06.01.)
- Du heftest sie zusammen → Dein persönliches Rauhnachts-Tagebuch!
Option 2: Eigenes Notizbuch verwenden
- Du verwendest ein schönes Notizbuch
- In den PDF-Seiten findest du alle Fragen und Reflexions-Impulse
- Du überträgst die Fragen ins Notizbuch und füllst es dort aus
- Vorteil: Mehr Platz für deine Gedanken
🔥 Räuchern zur Wintersonnenwende (optional)
Warum zur Wintersonnenwende räuchern?
Die Wintersonnenwende ist traditionell einer der wichtigsten Räucher-Tage des Jahres. Heute wird der Raum geöffnet für die heilige Zeit, die kommt. Das Räuchern:
- Klärt alte Energien aus dem zu Ende gehenden Jahr
- Löst all das Verbrauchte, Schwere, was du nicht mit ins neue Jahr nehmen möchtest
- Bittet um Schutz für die dunkle Zeit, die noch vor uns liegt
- Lädt das Licht ein, das ab morgen zurückkehrt
- Ist ein Moment der Einstimmung auf die magische Zeit der Rauhnächte
Das traditionelle Wintersonnenwende-Kraut: Beifuß
Beifuß (Artemisia vulgaris) ist DAS klassische Rauhnächte-Kraut. Es wurde schon von den Germanen zur Wintersonnenwende geräuchert.
Wirkung:
- Öffnet die Intuition
- Schützt vor negativen Einflüssen
- Unterstützt Übergänge und Schwellenzeiten
- Klärt alte, verbrauchte Energien
- Stärkt die Verbindung zur geistigen Welt
Beifuß wird auch "Mutter aller Kräuter" genannt – es ist das Universal-Kraut für die gesamten Rauhnächte.
Die große Hausräucherung
Wann: Heute Abend, nach Einbruch der Dämmerung
Zeitaufwand: 30-45 Minuten (je nach Größe der Wohnung oder des Hauses)
Vorbereitung:
- Alle Türen und Schränke öffnen (wirklich ALLE!)
- Schubladen aufziehen
- Kleiderschränke öffnen
- Der Rauch soll überall hinkommen
Ablauf:
- Beifuß im Räucherstövchen, auf Kohle oder als Bündel anzünden
- An der Haustür beginnen
- Im Uhrzeigersinn durch jeden Raum gehen
- In jede Ecke räuchern – besonders dunkle, vergessene Winkel
- In jedem Raum einen Segenswunsch sprechen:
- "Altes Jahr, danke für deine Lehren"
- "Rauch, trage das Alte hinaus"
- "Licht, kehre zurück in dieses Haus"
- Oder was sich für dich stimmig anfühlt
- Am Ende alle Fenster für 5-10 Minuten öffnen (Stoßlüften)
- Das Alte zieht mit dem Rauch nach draußen
Wenn du nicht durchs ganze Haus gehen möchtest:
Räuchere einfach den Raum, in dem du das 13-Wünsche-Ritual machst. Bereite diesen Raum vor, öffne ihn, reinige ihn.
Weitere geeignete Kräuter für die Wintersonnenwende:
- Wacholder – Reinigung, Schutz
- Fichte/Tanne – Bringt Waldenergie, Neuanfang
- Weihrauch – Spirituelle Verbindung, Segen
Tipp: Wenn du mehrere Kräuter hast, kannst du sie mischen. Beifuß + Wacholder ist eine klassische Wintersonnenwende-Mischung.
Ausführliche Räucher-Anleitung:
Wenn du wissen möchtest, WIE genau geräuchert wird (Stövchen, Kohle, Bündel), findest du eine separate Anleitung zum Räuchern in den heutigen Teil des Buches zur Rauhnachtsbegleitung.
Dein heutiger Ablauf – Zusammenfassung
Tagsüber (Vormittag oder Nachmittag):
✅ Meditation hören (12-15 Min)
→ Zur Meditation
→ Mit Kopfhörern, in Ruhe, ohne Störung
✅ 13 Wünsche aufschreiben
→ Aus dem Herzen, ohne nachzudenken
→ Jeden Wunsch auf einen eigenen Zettel
✅ Zettel zusammenfalten, mischen, in Schale legen
✅ Ritual-Gefäß vorbereiten (feuerfest!)
✅ Optional: Wintersonnenwende-Tagebuch ausfüllen
→ Zum Tagebuch-Download
→ Was bewegt dich heute?
→ Wie fühlst du dich vor den Rauhnächten?
Abends (zur oder nach der Dämmerung):
✅ Optional: Räuchern
→ Hausräucherung (durch alle Räume) oder nur deinen Ritual-Raum
→ Mit Beifuß, dem traditionellen Wintersonnenwende-Kraut
→ Raum öffnen, alte Energien klären, Licht einladen
Fertig! Du bist bereit für die Rauhnächte.
Was kommt als Nächstes?
22.-24. Dezember:
Stille Tage. Keine Emails von mir. Genieße die Zeit. Lass die Wintersonnenwende nachwirken.
25. Dezember (1. Rauhnacht):
Morgens bekommst du deine erste Tages-Email mit:
- Link zur Tages-Seite und damit
- Meditation für den Tag (5-10 Min)
- Tagebuch-Download
Und abends verbrennst du den ersten Wunschzettel.
25. Dezember - 5. Januar:
Jeden Morgen eine Email. Jeden Abend ein Ritual.
6. Januar:
Du öffnest deinen 13. Wunsch. Du erfährst deinen Auftrag für 2026.
Noch Fragen?
Muss ich heute alles machen?
Nein! Das Wichtigste ist die Meditation und die 13 Wünsche. Das Räuchern und das Tagebuch sind optional.
Was, wenn ich heute keine Zeit habe?
Dann mach es morgen (22.12.) oder übermorgen (23.12.). Die Wintersonnenwende ist heute, aber die Rauhnächte starten erst am 25.12. – du hast also noch Zeit!
Ich habe keine Räucherkräuter – ist das schlimm?
Nein! Räuchern ist optional. Das Kern-Ritual ist das 13-Wünsche-Ritual und das Verbrennen der Zettel. Das funktioniert auch ohne Räuchern wunderbar.
Wo finde ich Meditation und Tagebuch?
Alles ist auf dieser Seite:
Ich wünsche dir eine magische Wintersonnenwende!
Fanny
LightRunning – Laufen für Körper, Geist & Seele
Die Rauhnächte beginnen am 25. Dezember. Bis dahin: Lass deine Wünsche reifen. Lass das Licht zurückkehren. Sei bereit.
